Der geplante Börsengang des derzeit erfolgreichsten Entwickler von Social Games Zynga könnte sich laut eines Artikels der New York Post von ursprünglich September aufgrund aktueller Turbulenzen an den Finanzmärkten bis November verschieben.
Zynga erhofft sich von einem Börsengang zusätzliches Kapital in Höhe von einer Milliarde Dollar. Wie viele Aktien Zynga dafür in Umlauf bringen möchte und was diese kosten sollen wurde bisher noch nicht bekannt.
Unstimmigkeiten mit der SEC
Ein weiterer Grund für die Verzögerung könnte laut der New York Post einige Unstimmigkeiten mit der Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) sein. Die Aufsicht bemängelte beim Antrag von Zynga “nicht gebräuchliche Abrechnungsmethoden”.
Zudem seien zu wenige Kunden für den Großteil der Umsätze verantwortlich. Lediglich fünf Prozent der Nutzer würden derzeit auch für das Angebot von Zynga bezahlen. Aus dem Bericht ging ebenfalls hervor, dass Zynga im März mit über elf Milliarden Dollar bewertet wurde.
Zynga musste ihren Antrag auf den Börsengang bereits überarbeiten, die Börsenaufsicht fordere jedoch weitere Informationen mit denen Zynga nur zögerlich herausrücke. Zynga selbst hat sich zu den aktuellen Ereignissen noch nicht geäußert.

















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